Unser Verein
Tierarzt, Amtsveterinär und Züchter
Unsere Kardiologin ebenfalls Züchterin

DIESE BÄRCHEN SUCHEN NOCH EINEN GUTEN PLATZ BEI LIEBEN MENSCHEN wo sie wie bei uns als familienmitglied behandelt werden. EVTL. AUCH IN EINER FAMILIÄREN HOBBYZUCHT

 

am 9. April haben 6 Süße Babys das licht der  welt erblick - 3 Mädchen und 3 Jungen. 4x die Farbe Cinnamon und 2x die Farbe FAwn ... Bilder folgen die Tage es darf gerne angefragt werden 

 

liebhaberkitten haben einen Preis von 750.--€. unsere kitten verlassen uns kastriert (Kastration ist bereits im preis inbegriffen somit trage ich als züchter das risiko und bei umzug kann sich das neue familienmitglied erst mal ohne tierarztbesuch bei ihnen einleben), mit Stammbaum, 3x entwurmt, GECHIPT, geimpft für ein Jahr gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche und Tollwut, ausziehen dürfen die Kleinen im Alter der vollendeten 12. Woche entweder zu einem vorhandenen Kätzchen oder wir sind  auch gerne bei der Suche behilflich - Einzelhaltung (interessant evtl. anzusehen was eine mitarbeiterin eines Tierheims dazu zu sagen hat) ist für uns absolutes No Go weiterhin bekommt das neue Familienmitglied natürlich mit einem erstausstattungsPaket plus einem schriftlichen Tierärzlichem Gesundheitszeugnis. Die Elterntiere der Kitten sind komplett negativ getestet und haben einen aktuellen HCM Schall ohne auffälligen befund...

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ARES GESCHICHTE .. ODER WIESO ICH NIE WIEDER BEIM VERMEHRER KAUFE

Dass Ares zu uns kam, war nie geplant gewesen. Ich hatte mich nicht aktiv nach einem weiteren Kätzchen umgesehen, war nur aus purer Langeweile auf Ebay Kleinanzeigen unterwegs und suchte aus purer Neugier nach Scottish Fold. Diese Rasse hat mich schon lange fasziniert und ich war gespannt, ob es auch hier in Deutschland Züchter oder private Haushalte gibt, die Kitten davon besitzen.

Dabei stieß ich auf die Anzeige von Ares. Auf den Bildern wirkte er klein, süß, ja fast bemitleidenswert, weil er überall alleine abgelichtet war und die hängenden Ohren taten ihr Übriges. Dazu kam der Text in der Anzeige, verfasst in schlechtem Deutsch, aber in eindeutigen Sätzen; das letzte Kitten müsse weg, es sei dringend.
Eher aus Neugier habe ich eine Mail verfasst und gefragt, was denn los sei, warum das Kätzchen so dringend wegmüsse und das war der erste Schritt in etwas, was ich mir bis dahin nicht hätte vorstellen können.
Minuten nach meiner Anfrage wurde ich regelrecht mit Nachrichten bombardiert; die Besitzerin bestätigte, dass das Katzenkind so schnell wie möglich wegmüsse, man würde bald in den Urlaub fahren und habe keine Zeit mehr, es würde sonst im Tierheim oder auf der Straße landen und die Nachbarin würde nur die Mutterkatze aufnehmen. Ich solle mich doch bitte bereit erklären, sie würde mit das Kätzchen auch bringen.
Bumm.
Ich war im Dilemma, hatte schon in diversen Katzengruppen gehört, dass man Kitten niemals aus privaten Haushalten und ohne Papiere holen solle, aber ich dachte mir, okay, die Umstände sind komisch, aber die Frau ist so nett und mei, das Kleine ist so süß, ich muss ihm helfen.

Zu diesem Zeitpunkt war mir nicht bewusst, dass ich zwar einer armen Seele half, die ansonsten vermutlich getötet worden wäre, weil sich mit ihr kein Geld einbringen würde, aber gleichzeitig Platz für neues Elend, neue Ares‘ geschafft hatte, die viel zu früh von ihrer Mutter getrennt würden. Aber das war leider noch nicht das größte Problem..

Wie versprochen kam die Frau mit Ares – Nur einen Tag später stand sie mit dem Kätzchen im Arm vor der Türe, es war so viel kleiner, als ich erwartet hatte. In den Mails war von 12 Wochen die Rede gewesen, aber dieses kleine, zitternde Ding, passte problemlos in meine Hand. Die Frau war nicht dran interessiert, meine Wohnung oder die anderen Katzen zu sehen. Sie gab mir Ares in die Hand, ließ mich einen Schutzvertrag unterschreiben, nahm das Geld entgegen und drückte mir einen Impfpass in die Hand, der sich später als Fälschung herausstellte.

Als die Frau weg war, bin ich instinktiv mit Ares, so habe ich ihn dann genannt, zum Tierarzt gefahren. Und dieser bestätigte mir unweigerlich, dass das Kitten knapp über einem Monat und der Impfpass eine Fälschung sei. Ich war empört. War an den Warnung in den Katzengruppen etwa doch etwas dran?
Zu Hause hat Ares nur sehr schlecht gegessen. Zu meinem Glück wurde er sehr schnell von meinen beiden Katern adoptiert und umsorgt, aber es hat vier Tage gedauert, bis er Kot abgesetzt hat und stubenrein war er auch noch nicht wirklich.
Ich will nicht lügen, es war ein Desaster. Die vermeintliche Züchterin war nicht mehr erreichbar und erst nach einer Woche meldete sie sich mit den Wochen, der Tierarzt würde lügen, sie wisse gar nicht, wovon ich rede, sie habe nur gesunde Tiere hervorgebracht in all der Zeit und die Eltern wären auch zwei sehr gesunde Geschwister.
Moment Mal, Geschwister? Ich habe schockiert auf das in WhatsApp empfangene Bild geschaut. Zwei Folds, Geschwister. Ich kannte mich bis dato zwar nicht gut mit der Rasse aus, wusste aber, dass man Schotten ausschließlich mit Briten und nicht mit ihresgleichen verpaaren darf.
Davon hatten die Leute in den Katzengruppen gesprochen.. Es wurden wahllos zwei Katzen aufeinandergesetzt, um süße Katzenwelpen zu produzieren und lukrativ verkaufen zu können. Den eigentlichen Preis dafür zahlen die neuen Besitzer, aber in erster Linie.. Das Tier.
Ich habe Ares genau beobachtet. Etwa mit 4 Monaten fiel mir auf, dass sein Schwanz vollkommen steif ist. Er lässt sich dort nicht anfassen, quickt, wenn man es doch tut und faucht sogar. Der Schwanz einer Katze ist eigentlich sehr elastisch. Seiner nicht..
Mit der Zeit kam immer mehr dazu. Ein runder Rücken, seine ständig verklebten Augen ( er hatte zu diesem Zeitpunkt einen starken Chlamydienbefall, den wir einfach nicht losbekamen ) und seine Pfoten erst.. Tja seine Pfoten verkrüppelten immer mehr, waren hinter den Krallen verdickt und sein Gang wurde stacksig. Eine leichte Ataxie wurde diagnostiziert. Aber ich hatte das ungute Gefühl, dass das nicht alles war..
Zur gleichen Zeit habe ich ein Mädchen kennengelernt, die einen Kater selber Rasse in Ares Alter hatte und sie wohnte nicht weit von mir. Und nach einem kurzen Gespräch stellte sich heraus, sie hatte ihn von derselben Frau. Überraschend für mich, denn mir wurde ja gesagt, Ares sei das letzte Kitten. Auch hat sie weniger als ich zahlen müssen. Ich habe die Frau noch einmal konfrontiert, sie hat mir nicht geantwortet. Auch das Katerchen des Mädchens hat Symptome. Für mich war der Fall inzwischen glasklar..
Wir sind erstmals mit Ares zum Tierarzt und haben ihn einem Röntgenscreening unterzogen. Und da der Schock: Arthrose, Dysplasie, Ataxie
Mir ist die Luft weggeblieben. Ich habe mich an das Veterinäramt gewendet, keine Regung. Stattdessen eine Nachricht von der ehemaligen Besitzerin, eine Drohung beinhaltend, man melde sich wegen mir bei der Polizei, Rufmord.
Ich war so sauer und traurig und hab mich ohnmächtig gefühlt.
Derweil bekam ich immer wieder in Katzengruppen mit, dass die Katze der Frau erneut trächtig war, diesmal sogar Kitten mit schrägem Kopf bekommen hatte, das nicht vermittelt werde, weil es wohl keiner haben wolle. Und Ares? Dem ging es immer schlechter.
Der Gang wurde schwerfälliger, er mied Höhen, spielte immer weniger und setzte sich, sobald es ging. Manchmal lag er nur da und ist nicht einmal zum Napf gegangen.
Anfangs bekam er dann Metacam, später dann Grünlippenmuschelkonzentrat und wir haben ihn langsam daran gewöhnt, in lauwarmes Wasser in die Wanne zu steigen. Dort machen wir Übungen mit ihm, seine Gelenke werden dadurch entlastet und seine Schmerzen werden gemindert. Das ist bis heute so. Er kennt die Prozedur und lässt es einfach geschehen. Danach fühlt er sich besser, er schwimmt dann auch gerne ein wenig in der Wanne hin und her.
Trotzdem gibt es auch die schlechten Tage, wo er nur daliegt. Und die Tatsache, dass uns unsere Tierärztin sagte, dass er vermutlich nicht besonders alt wird, wir eine Entscheidung treffen werden müssen, wenn er irgendwann gar nicht mehr laufen kann, denn Ares Knorpel lösen sich auf, ein Gendefekt aus falscher Verpaarung, den vermutlich alle seine Geschwister haben werden, leider.
Aktuell geht es ihm ganz gut. Er spielt und wird von unseren anderen drei Katzen geliebt und umsorgt – Lucien bringt ihm sogar Hühnerherzen, wenn er selbst es nicht zum Napf schafft. „heart“-Emoticon

Man darf mich nicht falsch verstehen. Ich liebes Ares, würde ihn niemals zurückgeben und bereue keinen Cent, den ich beim Tierarzt für ihn gezahlt hab und noch zahlen werde, aber ich bedauere, dass er dieses Leben führen muss. Denn so groß meine Mühen auch sind, sie werden einem schönen Katzenleben doch nicht gerecht. Einem Leben frei von Schmerzen, das ihm aufgrund einer Vermehrerin nicht vergönnt war.

Augen auf beim Kittenkauf – Bitte lasst euch nicht von eurem Mitgefühl leiten. Viele Vermehrer machen sich das Herz der Liebhaber zu Nutzen, um aus ihren Kitten Profit zu schlagen. Die Tiere sind krank und werden viel zu früh von der Mutter getrennt. Geld, was man bei der Anschaffung spart, zahlt man beim Tierarzt, gefolgt von einem kurzen Leben und ein gebrochenes Herz für euch.
Kauf eure Kitten bitte nur beim seriösen Züchter oder aus dem Tierschutz/Tierheim. Gib Menschen, die zu Lasten der Tiere Geld machen wollen, keine Chance!

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von der Cattery Kennedy Dolls!!!

Ich bin jetzt acht Wochen alt. Ich weiß noch nicht viel über das Leben. Aber ein bisschen was kann ich euch schon erzählen.

 

Die Geburt war schwierig, fast wären wir alle inklusive unserer Mama gestorben. Die zweibeinigen Wesen waren ganz aufgeregt, aber sie haben die Mama nicht zum Tierarzt gebracht. Das kostet zuviel Geld, haben sie gesagt.

 

Mama hatte ganz dolle Schmerzen und war so erschöpft, dass wir beim Nuckeln an den Zitzen lieber ganz behutsam waren. Wir wollten der Mama ja nicht noch weh tun. Zwei Geschwisterchen haben es nicht geschafft, die sahen auch ganz komisch aus. Anders als wir anderen. Sie lagen eine ganze Weile bewegungslos hinter Mama, dann kamen die Riesen und haben sie weggeholt.

 

In der ersten Zeit haben wir ganz viel geschlafen und getrunken. Mama war noch sehr schwach und mochte gar nicht das komische trockene Futter essen, was die Zweibeiner ihr in den Mund stecken wollten. Das roch auch ganz komisch, das hätte ich auch nicht essen wollen. Aber wir haben eine gute Mama, sie hat trotzdem ein bisschen gegessen, damit sie sich um uns kümmern konnte.

 

Nach ein paar Tagen wollten wir unsere Augen aufmachen. Aber irgendwie ging das gar nicht richtig. Das fühlte sich so verklebt an und wir konnten gar nicht richtig gucken, obwohl wir so neugierig auf die Welt waren. Und es juckte und zwickte uns ständig. Ein Brüderchen hat sich ganz wund gekratzt, so doll hat es ihn gejuckt. Zwischendurch kamen die Riesen und knibbelten und wischten an unseren Augen rum - das tat weh und wir weinten leise dabei. Mama hob meist nur müde den Kopf. Auch am Popo war es nicht angenehmer - wir hatten alle Durchfall und waren deswegen da immer wieder ganz verklebt und wund.

 

Bis jetzt mochte ich diese Welt nicht. Ich wollte so gerne rumlaufen und alles angucken. Doch irgendwie ging es mir nicht gut. Ich hatte manchmal gar keine Lust aufzustehen und zu trinken. Dann blieb ich einfach an meine Geschwister gekuschelt. Das war so schön warm und ich fühlte mich geborgen. Erst wenn der Hunger dann ganz groß war, raffte ich mich schließlich auf.

 

Einige Tage später kamen fremde Riesen, die uns anschauten. Wir mochten es gar nicht, wenn diese fremden Hände nach uns griffen. Aber egal wie lauthals wir schimpften und weinten, es interessierte die Zweibeinigen nicht. Wir hörten wie unsere Riesen sagten, dass die Fremden uns sofort "haben" konnten. Das habe ich da aber noch nicht verstanden. Wir waren ja auch erst sechs Wochen alt. Da muss man sowas noch nicht verstehen.

 

An einem Tag kamen dann plötzlich diese fremden Riesen wieder. Ein Geschwisterchen nach dem anderen wurde weggenommen und war ab da fort. Dann war ich dran und diese großen fremden Hände griffen nach mir.

 

Ich kam in eine Box, die ganz komisch roch. Ich hatte wirklich Angst. Plötzlich waren alle weg: meine Geschwister, meine Mama und ich war mit diesen Fremden ganz alleine. Die waren wohl ganz nett, aber ich wollte doch nur zu meiner Mama und meinen Geschwistern. Obwohl ich so laut schrie wie ich konnte, kehrten sie nicht um. Ich war verzweifelt. Die netten Zweibeiner redeten lieb mit mir, aber ich konnte einfach nicht aufhören zu weinen.

 

Ich hatte solche Angst und vermisste meine Familie. Wo waren denn alle nur und was hatte ich getan, dass ich in dieser neuen Wohnung ganz alleine sein musste mit Zweibeinern, die ich nicht verstand und die nicht meine Sprache sprachen? Ich wollte kein Essen, wirklich Spielen mochte ich auch nicht. Ich wollte einfach nur zu Mama und meinen Brüderchen und Schwesterchen. Aber ich blieb alleine.

 

Inzwischen glaube ich nicht mehr, dass ich sie wiedersehe. Ich bin hier immer noch alleine. Ich wünsche mir so sehr einen Kumpel, mit dem ich spielen und kuscheln kann. Auch wenn die Menschen hier viel netter sind und sich gut um mich kümmern, fühle ich mich sehr einsam. Obwohl ich inzwischen zumindest äußerlich ganz gesund bin, so habe ich mir das Leben wirklich nicht vorgestellt. Das macht keinen Spaß.

 

Ich weiß, dass ich meine Mama niemals wiedersehen werde. Sie muss wieder Babies bekommen und irgendwann wird sie dann gar keine Kraft mehr haben. Und ich kann nichts tun. Solange es Menschen gibt, die immer wieder Babies wie uns kaufen, wird das nie aufhören. Mamas werden Schmerzen haben und letztendlich wie viele ihrer Babies sterben. Babies, über die niemand mehr ein Wort verliert...

 

Nein, ich mag diese Welt wirklich nicht.

 

⚠ Bitte unterstützt keine Vermehrer! Kitten bitte nicht in Einzelhaltung und nur vom Tierschutzverein oder mit Stammbaum vom seriösen (!) Vereinszüchter! Bitte fördert kein Katzenelend! ⚠

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Urheberin Anni der Facebookgruppe Unser kleines Katzenparadies

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© Claudia & Christian Schöttl